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Siebte zwischen Punkte und Parkplatzsuche!

Di., 10. Februar 2026

(TEAM7) …oder wie es trotz Hybridbällen und Taylor Swift ein siegreicher Sonntag werden kann.
Der dritte Badmintontag in Folge für die Hälfte der Mannschaft, nach Training am Freitag und Aushelfen am Samstag für die sechste Mannschaft, bedeutete für die einen eine gut aufgewärmte Mannschaft und für die anderen, die letzten Körner zusammenzukratzen.

Max verzichtete sofort auf die Chance, Einzel zu spielen, da er zur Fraktion „aus dem letzten Loch pfeifend“ gehörte, nicht nur seit, aber spätestens seit gestern. Damit ergab sich die Chance für Lars, seine Einzelqualitäten zu zeigen. Natürlich im zweiten Einzel, da (J)Ens, wie er zumindest am Sonntag durchgängig genannt wurde, selbstverständlich das erste spielen würde.

Aber wir beginnen mit den Doppeln.
Im ersten Doppel ließen Andy und Jens dem Gegner keine Chance. Dass einem der beiden so gut wie kein Aufschlag gelang, half dabei natürlich auch mit. Schmerzloser Sieg für Friesdorf.

Andy ergänzt:
The dream team of Team 7 was driven by Max last Sunday, with Taylor Swift’s songs playing in the car [von Andy speziell gewünscht] as we headed toward victory. Many thanks to Max for driving us!
Playing an away match always comes with all kinds of unexpected hassles, like figuring out where the entrance is, where to park, whether the court size or ceiling height feels different or even dealing with super bright sunlight. Luckily, most of these issues were sorted out after we talked things through with the hosts.
To get ready for this match, we did plenty of prep. On the drive to the guest court, our team already went over the game plan and decided on the lineup for the day.
For the first men’s doubles match, Jens and Andy (Jin) teamed up. Surprisingly, the opponents decided to split up their strongest men’s doubles pair. Their intention was pretty obvious, to balance their lineup and save some energy to focus on singles.
Due to that change, Andy and Jens discussed and decided to go with a full-on attacking formation, similar to a ‘mixed doubles’ style. The front player would concentrate on net shots and mid-court interceptions, while the back player would solo the entire backcourt. The strategy worked great. They took the first game easily, 21–06.
At the start of the second game, maybe because the first one was won too easily, both Andy and Jens made a few unforced errors and quickly fell behind 0–4. Fortunately, they reset their mindset right away and turned things around, winning the second game 21–14. Final result: a solid 2–0 victory for the first men’s doubles.

0:1 Friesdorf

Vijai und Max spielten zeitgleich das zweite Doppel und konnten dieses relativ ungefährdet nach Hause bringen. Es wäre unter Umständen noch einfacher gewesen, wenn Vijai nicht erst nach dem Spiel die Linkshändigkeit einer Kontrahentin bemerkt hätte.

Ergebnis trotzdem: 0:2 für Friesdorf.

Das zweite Einzel mit Lars bot alles, was das Badmintonherz höherschlagen lässt, Tempo, Einsatz, Leidenschaft und leider erschreckend wenige Punkte auf Friesdorfer Seite. Lars wirbelte engagiert über das Feld, musste sich am Ende jedoch mit 21:11 und 21:9 geschlagen geben. Immerhin: Mit dieser Leistung hat er sich eindrucksvoll für ein paar besonders intensive Einzeltrainingseinheiten empfohlen.

1:2, und es gab ja noch vermeintliche Punktgaranten für Friesdorf.

Im ersten Einzel wiederum gab es einen echten Krimi, leider ohne Happy End. Der erste Satz ging noch mit 28:26 an Jens, aber in den folgenden beiden Sätzen gelang es ihm nicht, sein Spiel an die schnelleren Hybridbälle anzupassen, und so landeten zahllose Bälle hinter dem Feld, nachdem der Gegner eigentlich schon überspielt war. Gegebenenfalls zeigte sich hier aber auch die Erschöpfung durch zu viel Spielzeit in zu wenig Wochenende.

Plötzlich stand es 2:2, und der Sieg schien von der Schippe zu springen.

Im dritten Doppel ließen Vijai und Lars es gemächlich angehen und dominierten den ersten Satz dennoch mühelos mit 21:8. Im zweiten Durchgang schalteten die beiden noch einmal einen Gang zurück und verfolgten mit halbem Blick das dramatische Geschehen auf dem Nachbar-Court, wo Jens in seinem Einzel alles gab. So entwickelte sich der Satz zwischenzeitlich zu einem zähen Ringen um jeden Ball, wurde am Ende aber doch souverän mit 21:17 für die Blau-Weißen eingetütet und sicherte schließlich den Gesamtsieg.

Auch Vijai hatte mit der Hinfahrt zu kämpfen, wie sein Statement belegt:
Der Sonntag begann etwas früher als gewöhnlich, mit einer 40-minütigen Fahrt ab 08:45 Uhr, da das Spiel um 10:00 Uhr angesetzt war. Nach der Ankunft begann dann die eigentliche Herausforderung, die Turnierhalle zu finden. Wir liefen fast 15 Minuten, bevor wir es endlich hineinschafften [bzw. bis der Gastgeber da war, da dieser 10:30 statt 10:00 Uhr auf dem Schirm hatte].
Ich hatte die Gelegenheit, zwei Doppel zu spielen. Im ersten Doppel spielte ich mit Max, und wir harmonierten von Anfang an hervorragend, das Endergebnis sprach für sich. Mein zweites Doppel war mit Lars. Obwohl er nach seinem Einzelspiel etwas erschöpft war, hielten wir uns an unseren soliden Spielplan und konnten den Sieg in zwei Sätzen einfahren.
Insgesamt war es ein wunderbarer Tag, und ich freue mich, einen positiven Beitrag zum Erfolg des Teams geleistet zu haben.

Endstand: 2:3 für Friesdorf, die Tabellenführung ist dennoch leider nicht zurück, da Witterschlick zwischenzeitlich drei Spiele mehr gespielt hatte als wir.

Die Ergebnisse findet ihr hier auf turnier.de!