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Siebte kommt beim SSF ins Schwimmen!

So., 22. Februar 2026

(TEAM7) Während die erste Mannschaft in letzter Zeit gar nicht mehr antreten muss aus lauter Angst der Gegner, hat die siebte trotz Saisonsieg-Aussichten und damit einhergehenden Ambitionen nicht einen solch eindrucksvollen Ruf. Sie mussten daher zu Bonns größtem Verein, den altehrwürdigen SSF, einkehren. 

Die ungewohnt hohe Halle und das ungewöhnlich gut und hell ausgeleuchtete Feld bereitete aber schon beim Einschlagen Probleme.

Es starteten das erste und dritte Doppel.

Das dritte Friesdorfer Herrendoppel hat erstmals in dieser Konstellation von Lars und Marvin zusammengespielt und ist trotzdem gut in den ersten Satz gestartet. 
Zur Mitte des ersten konnten die Ssfler allerdings das Blatt wenden und gewannen dann leider beide Sätze mit 21:14 und 21:12 doch eindeutig.

0:1 Rückstand – ein schlechter Start.

Im ersten Doppel unterdies spielten Max und Jens zu nachlässig und spielten zu viele Drops. Der Gegner schien auch immer vorne am Netz zu warten. Der erste Satz ging daher direkt an den SSF und es brauchte ein klärendes Gespräch. Es wurde sich darauf geeinigt die Ästhethik und Eleganz des Spiels vollständig zu zerstören und einfach ausschließlich Clears auf die Rückhand zu spielen. Gesagt, versucht, und halbwegs getan.

Mit konsequenten langen Bällen und mehr Druck drehten sie im zweiten Satz das Spiel und brachten auch den dritten Satz dann endlich recht ungefährdet nach Hause.

1:1 alles wieder offen.

Einzel zwei folgte, aber von Vijai war keine Stellungnahme nach dem Spiel zu bekommen.

Man kann sich denken wie es lief. 

Um es mit Wendlers Worten zu sagen. Egal!
Aber 1:2 hinten sein erhöht natürlich den Druck.

Im ersten Einzel hieß es daher auch wieder: Hauptsache gewinnen. Das Rezept: drei, vier lange Bälle in die Rückhand, dann machte der Gegner entweder den Fehler oder lud zum Smash ein. Das klappte nicht immer, aber häufig genug für einen ungefährdeten Sieg.

Daher 2:2 und es gab nur noch das zweite Doppel. Also alles auf Sieg setzen!
Vorab Jens Zuschauer-Kommentar zum zweiten Doppel:
Ja. Mit zu vielen Drops ist man ja immer leicht zu durchschauen. Und wenn dann einer zu viel oder nicht gut genug kommt ... Drops sind nur gegen langsame, lauf-faule Gegner. Aber im zweiten Doppel hat man immer gesehen, dass sie bei jedem Drop von euch nach vorne kamen und oft Druck aufbauen konnten. (wenn sie den ersten drop bekamen.) Und oft kam der Gegendrop, und das war jetzt nicht so eure Spezialität

Wen er da wohl anspricht, Leider wahr.
Vijai und Max taten sich aber auch schwer. Selbst die einfachsten Bälle funktionierten nicht und schneller als man gucken konnte war der erste Satz beim Gegner.
Puls jetzt wieder hoch bei beiden. Pausen Besprechung war kurz und knackig, selbes Prinzip anwenden wie im ersten Doppel!

Aber der zweite Satz startete direkt mit einer 5:0 Führung für den Gegner. Die Nerven lagen Blank.
Aber dann wurde doch jeder Schlag jetzt wirklich auf die Rückhand gecleared und siehe da, das Blatt wendete sich.
Und da Stumpf Trumpf ist zogen Sie es durch und holten erst den zweiten und dann den dritten Satz.

3:2 Endstand: Der erste Platz in der Tabelle ist wieder unser!

Das nächste Spiel ist allerdings gegen den zweiten und könnte daher ein vorzeitiges und würdiges Finale darstellen gegen Witterschlick!

Die Ergebnisse findet ihr hier auf turnier.de!